Bei der Behandlung und danach können auftretenden funktionellen Störungen wie z. B. Sinnesstörungen, Kopfschmerzen, Neuralgien, Störungen des Endokriniums und des autonomen Nervensystems verbessert und gelöst werden. Ich als Therapeutin kann durch die einfache Integration craniosacraler Techniken die Effektivität bestehender Verfahren signifikant steigern.
Die Craniosacraltherapie (CST) kann als das fehlende Glied bezüglich der Wirksamkeit vieler zahnmedizinischer Maßnahmen betrachtet werden.
Nach dem Abschluß kieferorthopädischer Behandlungen kann man häufig beobachten, daß die Zähne beginnen, in ihre Ausgangsposition zurückzuwandern. Wenn die kieferorthopädischen Geräte entfernt werden, strebt der Schädel danach, in einen Zustand relativen Gleichgewichts zurückzukehren. Indem er das tut, bewegt er auch die Zähne mit, zurück in die vorherige, fehlerhafte Anordnung. Während der Flexion weiten sich die Strukturen des harten Gaumens und werden flacher. Dabei werden die oberen Schneidezähne geringfügig nach innen und hinten gezogen.
Leidet ein Patient an einer signifikanten Flexionsläsion, kann dies zu einem Unterbiß fuhren. Umgekehrt verengt sich in der Extensionsphase der harte Gaumen und wird nach oben gezogen, dabei werden die oberen Schneidezähne leicht nach vorn verschoben. So kann dies bei Patienten mit einer signifikanten Extensionsläsion, die eine Hoch-und Engstellung des harten Gaumens bewirkt und die Schneidezähne nach vom verschiebt, einen Überbiß verursachen. Häufig berichten Patienten im Laufeiner kieferorthopädischen Behandlung von diversen Begleitsymptomen, zum Beispiel von Schmerzen im Schädelbereich oder Schmerzen im Kiefergelenk. Dies kann unter Umständen daran liegen, daß die Behandlungsgeräte die Schädelknochen gegeneinander verschoben haben. Es trägt zur Ausschaltung der Symptome bei, die Schädelknochen während des Behandlungszeitraums immer wieder auszurichten und die entstandenen Torsionen und Spannungsmuster zu lösen, die durch den erhöhten Druck der sich verlagernden Zähne entstehen können. Auch nach Abschluß einer kieferorthopädischen Behandlung ist die CST außerordentlich nützlich, um Schädelknochen und -membranen in einem ausgeglichenen Zustand zu halten.
Ein weiteres Feld, in dem Zahnmedizin und CST eng miteinander verwoben sind, ist die Behandlung von Funktionsstörungen des Kiefergelenks. Aufgrund ihrer Lage im Schädel ist der Bereich der Kiefergelenke einer der Hauptpfade neurologischer Aktivität. Wegen der Nähe zu Ohren, Augen, Nase, Rachen, Zunge, Nebenhöhlen und Halswirbelsäule zählen sie zu den wichtigsten Gelenken des Körpers. 38 Prozent des gesamten neurologischen Inputs zum Gehirn kommen von Gesicht, Mund und Kiefergelenksregion. Es können Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit, Ohrgeräusche, Gleichgewichtsstörungen, Ohrenschmerzen, Taubheit oder Kribbeln in Gesicht oder an den Händen und Symptome im Mundrachenraum auftreten. Auch knackende und mahlende Geräusche in den Kiefergelenken, Probleme beim Öffnen oder Schließen des Mundes und Schwierigkeiten beim Kauen und Schlucken treten auf. Die spezifische Behandlung von Bindegewebe und Muskeln im Bereich der Kiefergelenke verbessert den Tonus und die Muskelfunktion wie auch die Funktion der innervierenden Hirnnerven und Halsnerven. So trägt CST durch die Arbeit an den Bindegewebsstrukturen des Kiefergelenks dazu bei, Kompressionen und anomale Traktionen des Gelenks zu reduzieren.
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