Peitschenschlagsyndrome („Schleudertrauma") mit daraus resultierenden Kiefergelenksverletzungen werden häufig durch Auffahrunfälle verursacht. Bei solchen Unfällen wird der Kopf ruckartig zurückgeworfen. Da die vorderen submandibularen Halsmuskeln keine Zeit haben, sich zu entspannen, verankern sie den Unterkiefer, während der Kopf zurückgeschleudert wird. Dabei öffnet sich der Mund weit über seine funktionale Kapazität hinaus, wodurch die Muskeln des Kiefergelenks, seine Sehnen, Bänder und Synovialmembranen erheblich gequetscht oder gezerrt werden oder reißen. Meistens wird der Diskus durch den äußeren Flügelmuskel gewaltsam aus seiner Position gezogen und setzt sich vor das Gelenk („Diskusverschiebung nach anterior" oder „internal derangement"). Die darauffolgende schlagartige Bewegung von Kopf und Hals nach vorn verschlimmert die Verletzung noch, da sie bewirkt, daß der Kiefer zuschnappt. Zusätzlich zur Verletzung und Verlagerung des Diskus wird der Unterkiefer gewaltsam nach hinten gedrückt. Die craniosacraltherapeutische Behandlung trägt dazu bei, den vom äußeren Flügelmuskel und den Bindegewebsstrukturen des Kiefergelenks ausgeübten Zug zu reduzieren und dadurch den Diskus zurückzubringen.
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